1. 1920

    Nach dem 1. Weltkrieg übernimmt Peter Belke 1920 den Samen- und Landhandel des Onkels. Diese Handelsfirma ist regional im Bereich Südwestfalen mit Pferdegespann unterwegs und beliefert die heimischen Landwirte mit Samen und Verbrauchsgütern.

  2. 1948

    Im Jahr 1948 baut er auf einem gepachteten Areal in der Größe von 2.500 m2 die erste Gärtnerei auf. Die Gärtnerei besteht aus einem 10 x 12 m großen Schuppen für die Laubfärberei und 2 Gewächshäusern sowie etlichen Frühbeetkästen.

  3. 1952

    Im Jahr 1952 wird damit begonnen für die Deutsche Bundespost Freileitungen von zu dichter Vegetation zu befreien. Das Leitungsnetz bestand ausschließlich aus oberirdisch geführten Kupferdraht Verbindungen. Auch die überregionalen Verbindungen von Knotenamt zu Knotenamt waren in dieser Bauart.

  4. 1955

    1955 kauft sein Sohn Ernst Belke ein 3.300 m2 Grundstück am Burgweg. Dorthin soll die seit 1925 in verschiedenen Teilabschnitten errichtete Gärtnerei umziehen.

  5. 1956

    In 1956 wird das Geschäft mit der Deutschen Bundespost um einen weiteren Tätigkeitsbereich erweitert.

  6. 1959

    Ab 1959 werden dann auch Telegraphenmaste ausgetauscht und Telefonlinien in fertiger Leistung von Fa. Belke renoviert.

  7. 1964

    1964 und in den Folgejahren wird sukzessiv angefangen die oberirdischen Kupfer-Freileitungen durch unterirdische Kabelverbindungen zu ersetzen. Für die Fa. Belke beginnt das große Arbeitsfeld des Linienabbruchs.

  8. 1974

    Der Betriebsteil Zierpflanzenbau, Unterglas Anbau leidet unter der Ölkrise. Investitionen in Energiesparmaßnahmen sind notwendig.

  9. 1975

    Schnittblumen-Kulturen wie Chrysanthemen werden in verschiedenen Sätzen über das ganze Jahr in den Gewächshäusern kultiviert.

  10. 1982

    Die beheizte Hochglas - Gewächshausfläche erreicht 2.200 m².

  11. 1990

    Ab 1990 werden die ersten großflächigen extensiv Begrünungen errichtet.

  12. 1993

    1993 tritt Clemens Belke dem Unternehmen bei und erweitert die Gärtnerei sukzessive auf eine Gewächshausfläche von 5.000 m2. Das Absatzgebiet im Zierpflanzenbau erstreckt sich von der eigenen Vermarktung im Blumengeschäft über den Verkauf an Kollegen bis hin zum Großhandel an eine Lebensmittelkette.

  13. 1995

    Die Dachbegrünung wird ein immer größerer Markt.
    Fa. Belke erweitert das Tätigkeitsfeld bundesweit, mit vielen Projekten in den neuen Bundesländern

  14. 1999

    Die Gärtnerei hat den größten Bestand an Hochglasfläche, im Bereich Dachbegrünung werden immer größere Projekte realisiert.

  15. 2006

    Parallel zur Entwicklung der Dachbegrünung als neues Geschäftsfeld wird die Produktion des Bereiches Zierpflanzenbau reduziert, um den wachsenden Bedarf an Dachbegrünungsstauden und -sprossen zu decken und sich der veränderten Marktentwicklung anzupassen. Diese Entwicklung führt dann 2006 dazu, dass die alte Gärtnerei abgerissen und an einem anderen Standort in veränderter Form nur für die Dachbegrünungsstaudenproduktion neu aufgebaut wird. Im Rahmen dieser Erneuerung wird die Heizung des Gewächshauses und Wohn- und Geschäftshauses auf nachwachsende Rohstoffe - Hackschnitzel Heizung - umgestellt. So ist eine Produktionsstätte entstanden, die den modernsten Anforderungen entspricht.

Gartenbau in vier Generationen

Der Firmengründer ist Peter Belke, geboren 1894 in Attendorn – Helden.
Peter Belke hat in Finnentrop – Lehnhausen die Ausbildung zum Gärtner absolviert und ist im Zeitraum von 1912 bis 1915 im Badischen in als Gärtner im Baumschulbereich tätig gewesen.
Nach dem 1. Weltkrieg hat er 1920 den Samen- und Landhandel des Onkels übernommen. Diese Handelsfirma war regional im Bereich Südwestfalen mit Pferdegespann unterwegs und belieferte die heimischen Landwirte mit Samen und Verbrauchsgütern.

Im Jahr 1946 baute er auf einem gepachteten Areal in der Größe von 2.500 m2 die erste Gärtnerei auf.
Die Gärtnerei bestand aus einem 10 x 12 m großem Schuppen für die Laubfärberei und 2 Gewächshäusern sowie etliche Frühbeetkästen.
In 1955 kaufte sein Sohn Ernst Belke ein 3.300 m2 Grundstück am Burgweg. Dorthin sollte die seit 1925 in verschiedenen Teilabschnitten errichtete Gärtnerei umziehen.
Das Grundstück am Burgweg 6 wurde dann überplant und ein Mehrfamilienhaus mit 4 Landarbeiterwohnungen errichtet, sowie die ersten 4 Gewächshäuser erstellt.

Im Jahr 1952 wurde damit begonnen für die Deutsche Bundespost Freileitungen von zu dichter Vegetation zu befreien. Das Leitungsnetz bestand ausschließlich aus oberirdisch geführten Kupferdraht Verbindungen. Auch die überregionalen Verbindungen von Knotenamt zu Knotenamt waren in dieser Bauart.
In 1956 wurde das Geschäft mit der Deutschen Bundespost um einen weiteren Tätigkeitsbereich erweitert.
Ab 1959 wurden dann auch Telegraphenmaste ausgetauscht und Telefonlinien in fertiger Leistung von Fa. Belke renoviert.
1964 und in den Folgejahren wurde sukzessiv angefangen die oberirdische Kupfer – Freileitungen durch unterirdische Kabelverbindungen zu ersetzen, für die Fa. Belke begann das große Arbeitsfeld des Linienabbruchs.
1974 – 1980 in diesem Zeitraum wurden dann auch durch Fa. Belke Telefonanschlüsse in den Haushalten installiert. Durch technische Fortschritte in der Kommunikationstechnik wurde der oberirdischen Freileitungsbau ab Anfang der 1980 Jahre nicht mehr ausgebaut.
Der Betriebsteil Fernmeldebau wurde zum Jahresende 1982 eingestellt.
1993 trat Clemens Belke dem Unternehmen bei und erweiterte die Gärtnerei sukzessive auf eine Gewächshausfläche von 5.000 m2. Das Absatzgebiet im Zierpflanzenbau erstreckte sich von der eigenen Vermarktung im Blumengeschäft über den Verkauf an Kollegen bis hin zum Großhandel an eine Lebensmittelkette.

Ab 1976 begann der Bereich Dachbegrünung. Anfangs waren es ausschließlich Schichtbauten von mehr als 30 cm. 1982 wurden die ersten Dachbegrünungen errichtet.
Parallel zur Entwicklung der Dachbegrünung als neues Geschäftsfeld ist die Produktion des Bereiches Zierpflanzenbau reduziert worden, um dem wachsenden Bedarf an Dachbegrünungsstauden und –sprossen zu decken und auch um sich der veränderten Marktentwicklung anzupassen. Diese Entwicklung führte dann 2006 dazu, dass die alte Gärtnerei abgerissen und an einem anderen Standort in veränderter Form nur für die Dachbegrünungsstaudenproduktion neu aufgebaut worden ist. Im Rahmen dieser Erneuerung wurde die Heizung des Gewächshauses und Wohn- und Geschäftshauses auf nachwachsende Rohstoffe, - Hackschnitzel Heizung- umgestellt, so ist eine Produktionsstätte entstanden, die den modernsten Anforderungen entspricht.

In vierter Generation hat Robin Belke, mittlerweile seine Prüfung als Landschaftsgärtner abgelegt und befindet sich nach einem Aufenthalt in den USA als Praktikant in einem botanischen Garten in New York, im Studium der Landespflege in Weihenstephan.
Das Leistungsgebiet der Fa. GDL Belke spannt sich heute von der Projektentwicklung bis zum fertigen Gründach. Alle Ingenieurleistungen wie Ausführungsplanung, Windsogberechnung und die Regenwasser Abfluss Mengen – Kalkulation werden im Leistungsspektrum abgedeckt.

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